Gemeinde Laudenbach

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23.04.2021

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Aktuelles aus der Gemeinde

Baumpatenaktion der Gemeinde Laudenbach

Bürgerinnen und Bürger können Pflege und Bepflanzung von Pflanzflächen übernehmen
 
Baumscheiben und Verkehrsbegleitgrün werden von Schotter befreit und neu bepflanzt
 
Laudenbach. Die Gemeinde Laudenbach hat mit der Umsetzung eines weiteren Leuchtturmprojekts aus dem Grünflächenkonzept begonnen: der Entschotterung und Neubepflanzung von Verkehrsbegleitgrün und Baumscheiben (so wird die unversiegelte Bodenfläche unterhalb eines Baumes genannt) im Gemeindegebiet. Gleichzeitig beginnt die Baumpatenaktion. Diese Aktion ermöglicht Bürgerinnen und Bürgern die Bepflanzung und Pflege einer ausgewählten Baumscheibe.
 
Laudenbacher Bürgerinnen und Bürger können ab sofort mit der Übernahme einer Baumpatenschaft zur Entwicklung und dem Erhalt eines oder mehrerer Bäume aktiv beitragen. „Mit der Übernahme wird die ausgewählte Baumscheibe neu bepflanzt und gepflegt. Das ist ein toller Beitrag zur Wahrung der Artenvielfalt und der Verbesserung des Mikroklimas vor der eigenen Haustüre“, freut sich Bürgermeister Benjamin Köpfle. Die Aktionsteilnehmerinnen und –teilnehmer helfen zudem dabei, das Straßenbild ihrer Wohnstraße und damit der Gemeinde aufzuwerten. Nach und nach werden Pflanzflächen, die derzeit mit Schotter gefüllt sind, entschottert und mit Blumen, Stauden und Gräsern gefüllt.
 
Das erste Verkehrsbegleitgrün ist bereits von Schotter befreit und neubepflanzt. Sozusagen als Startschuss der Aktion wurden am vergangenen Dienstag die Pflanzinseln im Einmündungsbereich Hauptstraße/Stettiner Straße vom Gemeindebauhof mit Unterstützung von Bürgermeister Benjamin Köpfle umgestaltet.
 
Der Rathauschef, der schon bei vergangenen Aktionen bewiesen hat, dass er bei der Umsetzung von Projekten gerne selbst mitanpackt, half beim Einsetzen von Bodendeckerpflanzen (Bergenien). „Die Laudenbacher sind engagiert, hilfsbereit und klimabewusst. Ich bin mir sicher, dass sich viele Mitbürgerinnen und Mitbürger an der Aktion beteiligen werden“, verkündete Köpfle, nachdem er die erste Pflanze in die Erde gesetzt hatte.
 
Die nächsten Entschotterungen stehen im Südring an. „Gepflegte Baumscheiben verschönern das Bild der Straßen und das gesamte Ortsbild“, findet der Bürgermeister. Außerdem werde zur Verbesserung der klimatischen Situation beigetragen. Mit der Qualität einer Grünfläche steige schließlich nicht nur die Attraktivität der Gemeinde, sondern auch ihr sozialer, ökonomischer und ökologischer Wert.
 
Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Baumpatenaktion wird ein kostenfreies Pflanzpaket zur Verfügung gestellt. Alternativ können selbst ausgewählten Pflanzen gesetzt werden. Bei der Auswahl eigener Pflanzen ist vorab ein Gespräch mit einer Mitarbeiterin oder einem Mitarbeiter aus dem Garten- und Grünpflegebereich des Gemeindebauhofs zu führen. „Die Lage der Baumscheibe spiele bei der Wahl der Pflanzen eine bedeutende Rolle“, erklärt Bauhofleiter Andreas Franke. Das Bauhofteam berät die zukünftigen Baumpaten bei der Auswahl von geeigneten Pflanzen, Gräsern und Blumen.
Interessenten können sich ab sofort über ein Anmeldeformular für eine Baumpatenschaft bewerben. Ob sich die gewünschte Baumscheibe für eine Baumpatenschaft eignet, wird von Franke und seinem Team geprüft.
 
Mit dem Start der Umpflanzaktion wird ein weiteres Projekt aus dem Grünflächenkonzept umgesetzt. Im vergangenen Jahr sind auf dem Gelände der Grundschule und der Kindertagesstätte zwei neue Blühwiesen entstanden – auch das bereits ein Leuchtturmprojekt aus dem Grünflächenkonzept. Mit dem Beitritt zum Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt e.V.“ wurde 2020 ein weiteres Projekt in die Tat umgesetzt. Das Grünflächenkonzept wurde im vergangenen Juni vom Gemeinderat verabschiedet. Als nächstes wird in Kürze die Anpflanzung von Obstbäumen vorgenommen. „Ich freue mich, dass es uns gelingt, die Empfehlungen des Konzepts so rasch in die Tat umzusetzen,“ so Bürgermeister Benjamin Köpfle.
 
Alle Informationen rund um die Baumpatenaktion sind auf der Gemeindehomepage zu finden. Telefonisch stehen darüber hinaus Dorothee Darsch (Telefon 7002-44) und Christina Neumann (Telefon 7002-47) vom Bau- und Umweltamt gerne zur Verfügung.

Bürgermeister Benjamin Köpfle und Bauhofleiter Andreas Franke bei der Bepflanzung an der Hauptstraße/Ecke Stettiner Straße, im Februar 2021
Bürgermeister Benjamin Köpfle und Bauhofleiter Andreas Franke bei der Bepflanzung an der Hauptstraße/Ecke Stettiner Straße, im Februar 2021