Umkleidegebäude: Planungsleistungen vergeben
Konkrete Planungen können nun anlaufen
Wichtiger Schritt für die Sanierung des Umkleidegebäudes auf dem Sportplatz: Der Gemeinderat hat in seiner jüngsten Sitzung die Planungsleistungen vergeben. Das Büro „Kopp+Sättele“ aus Hirschberg ist mit der Objektplanung für Gebäude und Innenräume betraut, die Technische Gebäudeausrüstung wird das Büro „IBV Defiebre“ aus Heidelberg kalkulieren.
„Jetzt kann endlich konkret geplant werden“, freute sich Bürgermeister Benjamin Köpfle nach dem einstimmigen Ratsbeschluss. Dem voraus war ein langwieriges Verfahren im Bundesförderprogramm und im engen Korsett der finanziellen Möglichkeiten gegangen. Bereits im März 2021 hatte die Gemeinde den Zuschlag für Zuschüsse in Höhe von 225.000 Euro aus dem begehrten Förderprogramm erhalten, im Frühling dieses Jahrs hatte sich dann die damalige Bauministerin Klara Geywitz selbst ein Bild vor Ort gemacht und den Förderscheck an den Bürgermeister übergeben.
Weil der Auftragswert der Planungsleistungen nun knapp den gesetzlich verankerten Grenzwert überschritten hat, musste die Gemeinde damit in eine europaweite Ausschreibung gehen. Darin sind nach objektiven Kriterien die besten Bieter ermittelt worden. Den Zuschlag erhielten die beiden Büros, die auch mit den ersten Vorplanungen und Schätzungen beauftragt waren und sich mit dem Projekt bereits bestens auskennen. Lob gab es vom Gemeinderat für das transparente Verfahren mit der beauftragten Firma, welche die Vergabe betreute.
Insgesamt sollen rund 1,6 Millionen Euro in das Gebäude aus den 80er Jahren investiert werden. Erheblicher Sanierungsbedarf besteht insbesondere in den Sanitäranlagen. Auch die technischen Anlagen sind inzwischen überholt. Mit der umfassenden Sanierung will die Gemeinde das Gebäude mit seiner zentralen Funktion für die hiesige Vereinswelt langfristig erhalten. Die Arbeiten umfassen sowohl eine Außensanierung mit Dachneudeckung, eine umfassende Dämmung und den Austausch von Fenstern und Türen. Innen steht neben den Sanitäranlagen die Erneuerung nahezu aller technischer Anlagen im Fokus, um den Energiebedarf zu senken. Um den Sportbetrieb während der Bauphase weitestgehend aufrechterhalten zu können, werden die Maßnahmen voraussichtlich in mehreren Bauabschnitten umgesetzt. Die Sanierung muss bis spätestens 31.12.2026 vollständig abgeschlossen sein.